Backpacking durch Thailand: Ko Chang

Meine Reise nach Thailand begann an einem Mittwochmorgen um 4:00 Uhr. Ich hatte  zuvor kaum geschlafen, da ich noch bis spät in die Nacht meine Sachen gepackt, meine Wohnung geputzt, Blumen gegossen und andere Dinge dieser Art erledigt hatte. Natürlich war ich auch schon vor dem Weckerklingeln wach, aber von Müdigkeit keine Spur. Ich war komischerweise auch gar nicht aufgeregt und fühlte mich gut vorbereitet, was mir wiederum komisch vorkam und mich denken ließ, dass ich bestimmt irgendwas gaaaaaanz wichtiges vergessen haben müsste – dem war zum Glück nicht so.

Um 5:00 Uhr holte mich ein Freund zu Hause ab. Er war so lieb und fuhr mich zu dieser unmenschlichen Uhrzeit zum Hauptbahnhof. Die Zugtickets zum Flughafen hatte ich vorab im Rahmen einer Aktion bei der Deutschen Bahn für nur 19€ pro Strecke gebucht. So wie ich die Bahn kenne, habe ich zwei Stunden als Puffer eingebaut und gleichzeitig meinen Bruder in Alarmbereitschaft gehalten, falls der Zug ausfallen sollte. Sicher ist sicher.. Es ging aber alles gut, ich war überpünktlich am Flughafen und mein Bruder konnte nach meiner Entwarnungs-WhatsApp noch ‘ne Runde weiter schlafen.

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Ich hatte mich vor meiner Abreise immer gefragt, was ich am besten anziehen würde. Es war ja noch ziemlich kalt, so etwa drei Grad, und ich wollte einerseits nicht frieren, aber andererseits auch nicht meine Winterkleidung mit durch Thailand schleppen. Letztendlich hatte ich eine Jogginghose, Sneaker, einen Sweater und meine leichte aber warme Windbreakerjacke an. Das war genau richtig und erstaunlicher Weise war mir Frostbeule zu keinem Zeitpunkt kalt .

Der Flug nach Thailand, mit einem kleinen Zwischenstopp im Oman, war super. Während beider Teilflüge erhielt man einen kleinen Snack, eine warme Mahlzeit und Getränke. Außerdem gab es bei Oman Air ein gutes Angebot an Filmen, Serien und Musik; ab und zu ein kleines Nickerchen oder ein nettes Gespräch mit dem Sitznachbarn und schon war ich in Bangkok – alle Horrorgeschichten, die ich vorab über Langstreckenflüge gehört hatte, kann ich absolut nicht bestätigen. Klar gibt es Schöneres als dreizehn Stunden in einem Flugzeug zu sitzen, aaaaaber das gehört nunmal dazu, wenn man in so ein Land reisen möchte.

Gegen 7:40 Uhr Ortszeit bin ich am Donnerstagmorgen schließlich in Bangkok gelandet. Das Visum hatte ich kurz vor der Landung im Flugzeug erhalten und sorgfältig ausgefüllt. Wichtig ist hier, dass ihr auf jeden Fall eine Unterkunft angebt, sonst werdet ihr am Schalter wieder zurückgeschickt. Wenn ihr noch nichts gebucht habt, dann sucht euch eine Unterkunft in der Nähe eures ersten Aufenthaltsortes aus und tragt diese einfach ein. Es kontrolliert niemand, falls ihr am Ende doch woanders einchecken solltet, aber diese Angabe darf eben nicht fehlen. Ich hatte mir vor der Abreise (wichtig, denn ihr habt ja im Flugzeug in der Regel kein Internet) einen Screenshot von der Adresse eines Hotels auf Ko Chang gemacht und dieses einfach eingetragen.

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© Gold Art Photography

So, dann ging es ab durch die Passkontrolle und den Rucksack holen. Anschließend war meine erste Anlaufstation ein Exchange, an dem ich erst mal 450€ gewechselt habe. Der Kurs lag bei 37,8 Baht pro Euro – das war okay. Der beste Kurs den ich auf meiner Reise gesehen habe betrug 38,2 Baht. Es lohnt sich auch nicht vor Ort nach dem “besten” Exchange zu suchen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Kurs in der unmittelbaren Umgebung immer exakt gleich hoch war. Danach bin ich ein paar Meter weiter (man läuft am Flughafen automatisch darauf zu) zum Stand eines thailändischen Mobilfunkanbieters gegangen und habe mir eine SIM-Karte gekauft. Ich habe den Anbieter AIS mit einem Datenvolumen von 4GB für 4 Wochen bei max. 4G Highspeed gewählt. Die Installation und Wechsel der SIM-Karte macht der Anbieter sofort am Stand, innerhalb von nicht mal fünf Minuten. Das Ganze hat ca. 550 Baht, also umgerechnet nicht mal 15€ gekostet. Der Empfang war sowohl auf Ko Chang als auch in Bangkok jederzeit stabil. Ich hatte bei meiner Anreise nach Ko Chang sogar mitten auf dem Meer super Empfang. Allerdings war mein Datenvolumen am dritten Tag vor meiner Abreise schon verbraucht. Zu dem Zeitpunkt war ich gerade in Bangkok und bin auf der Khaosan Road einfach in ein Geschäft gegangen auf dem “SIM-Cards” stand und der Händler dort hat mein Datenvolumen um eine weitere Woche ohne Limit verlängert – für gerade mal 100 Baht (keine 3€).

Zurück zum Flughafen… mit Rucksack, Geld und Internet bin ich mit der Rolltreppe runter zum Busbahnhof gefahren, um mir ein Ticket für die Fahrt nach Ko Chang zu kaufen. Dieses habe ich ganz unten am Airport, rechts neben dem Ausgang zum Busbahnhof für 600 Baht (inkl. Minibus, Fähre und Transport direkt zum Hotel) erhalten. Der Bus fährt in der Regel zwei Mal am Tag, einmal morgens und einmal nachmittags. Da der erste Bus jedoch schon ausgebucht war, gab es an diesem Tag noch einen dritten; Abfahrtszeit: 9:30 Uhr. Neben dem Stand für die Busfahrt ist auch ein großer Foodmarkt. Ich habe mir dort etwas zu Essen geholt, da ich noch etwas Zeit hatte. Mir persönlich hat es dort leider überhaupt nicht geschmeckt. Ich empfehle euch daher, in den Restaurants am Flughafen zu essen, falls ihr Hunger habt.

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Die Fahrt nach Ko Chang hat etwa sechs Stunden inklusive mehrerer Pausen gedauert. Ich konnte zum Glück etwas schlafen und so ging die Zeit ziemlich schnell um. Auf Ko Chang angekommen, stellte sich mir sofort eine erste kleine Herausforderung. Ich wollte vom Fahrer nicht in ein Hotel gebracht, sondern direkt am Hafen rausgelassen werden, weil mich dort mein Freund mit dem Roller abholen wollte. Leider konnte der Fahrer kein Englisch und hat absolut nicht verstanden, was ich ihm zu erklären versuchte. Es hat ca. fünf Minuten und die Hilfe zweier lieber Mitfahrer gebraucht, um den Fahrer zu überzeugen, dass ich tatsächlich schon aussteigen wollte. Mitten im Nichts hat er mich dann irgendwann am Straßenrand abgesetzt und mein Freund konnte mich einsammeln.

Meine erste Unterkunft hatte ich am White Sand Beach. Dieser gilt als der schönste und größte Strand auf Ko Chang. Es gibt hier sehr viele Hotels und Restaurants am Strand. In den Mangroven hängen überall bunte Lampen und Lampions, die abends leuchten und damit eine wundervolle, romantische Stimmung schaffen.

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Übernachtet habe ich in einem von “Pen’s Bungalows”, einer ganz einfachen kleinen Hütte direkt am Strand in den Mangroven mit Aussicht aufs Meer – genau so hatte ich mir das vorgestellt. Pluspunkt: funktionierende Klimaanlage und warmes Wasser. Insgesamt habe ich vier Nächte in einem von Pen’s Bungalows verbracht und habe pro Nacht 600 Baht bezahlt. Im Internet habe ich keine Möglichkeit gefunden, die Bungalows vorab zu buchen. Das macht ihr besser vor Ort. Aber auf deren Facebook-Seite könnt ihr ein paar Bilder und Infos finden. Wer etwas mehr Komfort möchte, dem kann ich z.B. das “Kacha Resort” am White Sand Beach empfehlen. Eine gute Übersicht der Hotels auf Koh Chang findet ihr bei Agoda. Grundsätzlich ist diese Gegend etwas ruhiger. Wer eher auf Partys steht ist am Lonely Beach besser aufgehoben. Den Strand fand ich jedoch am White Sand Beach am allerschönsten.

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Den restlichen ersten Tag habe ich am traumhaften White Sand Beach verbracht und  mich von der Anreise ausgeruht. Abends waren wir dann noch gemeinsam etwas essen, mein erstes thailändisches Curry – es sollten noch viele weitere folgen – und anschließend bin ich todmüde ins Bett gefallen und erst am nächsten morgen um halb elf (vom Wecker!!) wieder aufgewacht. Ich war wohl doch müder als gedacht.

Zum Frühstück gab es einen Fruitshake unter den Mangroven am meterlangen Sandstrand mit Blick aufs hellblaue Meer bei strahlendem Sonnenschein – so stelle ich mir das Paradies vor. Doch ich wäre nicht ich, wenn ich da einfach hätte sitzenbleiben und den Anblick hätte genießen können. Ich war voller Energie, wollte was erleben, die Insel erkunden, alles hier sehen und wissen. Also machte ich mich zu Fuß auf den Weg durch die Straßen und Geschäfte am White Sand Beach, schaute mir die verschiedenen Strandabschnitte an, beobachtete das Treiben am Strand von den Schaukeln aus und spielte ein paar Runden Beachvolleyball. Am Abend habe ich mich quer durch den Streetfoodmarket gefuttert. Dort gab es alles, was die thailändische Küche zu bieten hat: Pad Thai, Curries, Salate, Fried Noodles oder Rice, Suppen, Fisch, Grillspieße, Insekten, Pilze, Früchte, Roti uvm. Alles frisch vor den Augen zubereitet und super lecker. Anschließend habe ich den Abend in einer Strandbar bei Live-Musik und einer Feuershow ausklingen lassen. Ein perfekter erster Tag eines traumhaften Urlaubs…

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Am zweiten Tag bin ich etwas eher aufgestanden. Ich wusste es morgens noch nicht, aber dieser Tag würde seeeehr lang und einer meiner absoluten Lieblingstage werden.  Ein Tag, der meinen Urlaub in ganz unvorhergesehene Bahnen gelenkt hat. Doch zunächst begann alles ganz entspannt. Zusammen mit meinem Freund bin ich mit dem Roller bis zum Lonely Beach gefahren. Einen Roller kann man sich hier an vielen Ständen ausleihen. Er kostet etwa 250-300 Baht/Tag. Unterwegs haben wir immer mal wieder angehalten um uns die Strände anzuschauen, in einem der Ständen zu stöbern, um ein bisschen Obst zu essen oder einen Fruitshake zu trinken.

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In die Shakes habe ich mich sofort verliebt. Sie werden an jeder Ecke dort mit frischen Früchten gemixt. Mein Liebling: Pineapple-Coconut; Kosten: ca. 40-50 Baht. Am Nachmittag waren wir in dem kleinen Fischerdorf Bang Bao im Süden der Insel. Das Dorf ist komplett im Meer auf Stelzen gebaut. Man findet hier viele Restaurants und Bars sowie kleine Lädchen, in denen man Souvenirs oder Kleidung kaufen kann.

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Als am späten Nachmittag so langsam die Sonne unterging, machten wir uns auf den Rückweg zum White Sand Beach. Dabei kamen wir an einem ganz traumhaften Aussichtspunkt vorbei, an dem ich einen wunderschönen Sonnenuntergang  sehen konnte. Die Sonnenuntergänge auf Ko Chang sind sowie ein absoluter Traum.

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Abends haben wir uns dann erst noch mal auf dem Streetfood Market satt gegessen und anschließend stand “Party” auf dem Programm. Dazu sind wir mit dem Taxi für etwa 100 Baht/Person zum Lonely Beach gefahren. Dort gibt es eine Straße von der mehrere kleine Gässchen abgehen, in denen sich überall ganz tolle Bars befinden. Wir haben die komplette Nacht (ja das meine ich wortwörtlich) in der Ting Tong Bar verbracht. Dort gab es an dem Abend gute Live-Musik und das Publikum war sehr entspannt und lustig drauf. Irgendwann in der Nacht habe ich meine beiden Mitfahrer aus dem Minibus wiedergetroffen, die mir bei der Ankunft in Ko Chang mit dem Fahrer geholfen hatten. Die beiden kamen aus der Nähe von Wiesbaden. Wir haben uns auf Anhieb alle super gut verstanden und die restliche Nacht zusammen getanzt und gefeiert. Als es irgendwann gegen acht Uhr wieder hell wurde, sind wir vier gemeinsam an den White Sand Beach gefahren und haben dort noch den kompletten Tag am Strand verbracht. Achtunddreißig Stunden wach – der Urlaub läuft.

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Wir haben Musik gehört und viel gequatscht. Die beiden Wiesbadener haben erzählt, dass sie als nächstes nach Kambodscha auf die Insel Koh Rong reisen würden. Als sie mir Bilder von dieser Trauminsel zeigten, war ich sofort hin und weg. Ich brauchte keine Sekunde mir meine Antwort zu überlegen, als sie vorschlugen, dass ich doch einfach mitkommen solle. Gesagt, getan. Der Plan stand fest: am nächsten Tag würden wir drei die Weiterreise nach Kambodscha vorbereiten. Das ist das Schöne, wenn man alleine als Backpacker auf der Reise ist:

  • man kann tun, was man will und wozu man gerade Lust hat
  • man lernt so viele tolle Menschen kennen
  • man weiß nie, wo einen der Weg bzw. die Reise hinführen wird

-> jeder Tag ist einfach immer wieder aufs Neue eine Überraschung.

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Ich freute mich jedenfalls so riesig auf das Abenteuer Kambodscha. Am nächsten Tag buchten wir an einem Stand am Lonely Beach die Reise mit dem Minibus nach Shianoukville für 700 Baht. Der Verkäufer wies uns darauf hin, dass wir zur Einreise nach Kambodscha zwei Passbilder benötigen würden. Zwar hatten wir gehört, dass man gegen die Entrichtung einer kleinen Gebühr an der Grenze auch ohne Passbilder einreisen dürfe, doch das war uns zu unsicher. Daher machten wir uns den ganzen Nachmittag auf die Suche nach einem Fotografen. Unsere Suche führte uns in der prallen Sonne im wahrsten Sinne des Wortes über die halbe Insel, bis wir nach einer gefühlten Ewigkeit endlich das Kodak-Geschäft am White Sand Beach fanden. Dass unsere Suche komplett umsonst war, erfuhren wir erst am nächsten Tag an der Grenze, dazu aber hier (bald) mehr.

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Den restlichen Tag habe ich mir noch ein paar Strände angeschaut, bin durch die Gässchen fernab von den Touristenständen geschlendert und habe meinen letzten Sonnenuntergang genossen.

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Abends habe ich dann noch den traditionellen Papayasalat an einer der Garküchen an der Straße probiert. Dieser war sehr scharf, aber super lecker.

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Meine letzte Nacht auf Ko Chang habe ich in einem der “Sunflower Bungalows” verbracht. Die Hütten waren auch super einfach gehalten. Aber da ich mich ohnehin nur zum Schlafen in dieser aufhalte und den restlichen Tag immer komplett unterwegs war, brauche ich da absolut null Luxus. Warmes Wasser und Klimaanlage waren für mich Luxus genug. Wem es auch so geht, dem kann ich die Bungalows sehr empfehlen.

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Die Reise nach Kambodscha begann am nächsten morgen schon um 07:00 Uhr. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich eigentlich viel zu kurz auf der Insel Ko Chang gewesen bin. Es hätte sicher noch so viel mehr zu sehen und zu erleben gegeben. Trotzdem bin ich froh, dass ich die Reise nach Koh Rong/Kambodscha gemacht habe und würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden. Alles zu meinen Erlebnissen in Kambodscha könnt ihr (bald) hier nachlesen.

♡ Juliane

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** Der Beitrag enthält Partnerlinks. Für den Leser entstehen dadurch keine Kosten. Ich möchte außerdem darauf hinweisen, dass ich die komplette Reise selbst bezahlt habe. Es handelte sich nicht um eine Kooperation.**

Allein zu Gast im König Ludwig, oder: Wellness mal ganz anders

Wellnessurlaub – die einen lieben ihn, für andere ist er zu langweilig und mit zu wenig Action verbunden. Doch Wellnessurlaub muss nicht immer ruhig und langweilig sein.. ich habe in meinem letzten Kurzulaub „wellnessen“ auf eine ganz neue Art und Weise erlebt. Ich bin sogar mit schmerzenden Knochen und Muskeln nach Hause gefahren – warum erfahrt ihr gleich – und dennoch war es mein bester und erholsamster Urlaub seit langer, langer Zeit.

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Mein Urlaub fing schon etwas holprig an. Eigentlich wollte ich zusammen mit einer lieben Freundin für ein paar Tage ins Hotel König Ludwig nach Schwangau ins Allgäu fahren. Ich war dort im letzten Frühjahr schon einmal und habe mich richtig gut erholt. Im letzten Jahr hatte ich nur zehn Tage Urlaub und auch meine letzten Wochen waren, vor allem aus privaten Gründen, sehr stressig. Ein paar Tage Auszeit hatte ich also dringend nötig, daher freute ich mich riesig auf den gemeinsam Kurzurlaub. Leider wurde meine Freundin kurz vorher krank. Eine neue Reisebegleitung habe ich so schnell nicht gefunden und daher überlegte ich den Urlaub abzusagen. Letztendlich entschied ich mich spontan dafür doch alleine zu fahren und ich muss sagen, das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.

Mitte Januar machte ich mich dann also morgens auf den Weg nach Bayern ins Hotel König Ludwig. Die Fahrt war sehr entspannt, ich bin gut durchgekommen und erreichte mein Ziel Schwangau gegen Nachmittag. Als ich durch die Straßen des kleinen Örtchens, ganz in der Nähe der österreichischen Grenze, fuhr, setzte mein Urlaubsfeeling sofort ein. Kennt ihr das, wenn man an einen Ort zurückkommt, mit dem man tolle Erlebnisse verbindet und sich direkt wohl und gut fühlt dort?

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Im Hotel wurde ich wieder super herzlich empfangen und auf mein Zimmer begleitet. Dieses Mal wohnte ich in der Suite „…schau Ludwig“, die so ähnlich ausgestattet war wie die Suite während meines letzten Aufenthaltes – mit einer besonderen Ausnahme: auf dem Balkon erwartete mich ein meeeega Whirlpool mit Fernblick auf die Berge!!!! Klar, dass ich diesen noch vor dem Dinner ausprobiert habe.

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Anschließend habe ich mich für das Abendessen angezogen. Es gab wie gewohnt ein 5-Gänge-Menü. Ehrlich gesagt war das der Hauptgrund, warum ich nicht alleine in den Urlaub fahren wollte. Der Gedanke daran, über eine Stunde alleine in einem gut besuchten Restaurant zu sitzen, während alle anderen in Gesellschaft mit Partner oder Freunden zusammensitzen, bereitete mir etwas Bauchschmerzen. Doch es kam alles anders. Ich saß wirklich nicht an einem einzigen der vier Abende komplett alleine im Restaurant. Jeden Abend leistete mit kurz jemand Gesellschaft: der Hoteldirektor, der Koch, einer der anderen Angestellten, ein Gast, oder meine Nachbarn am Nebentisch. Ich hatte jeden Abend schöne, interessante Gespräche und habe mir das überragend zubereitete und hübsch angerichtete Essen schmecken lassen.

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Nach dem ersten Abend machte ich mir viele Gedanken darüber, warum es mir überhaupt unangenehm war, alleine essen zu müssen – zu Hause mache ich das ja schließlich auch. Doch eigentlich nur weil ich mich fragte, was wohl die anderen denken würden, wenn ich ohne Begleitung am Dinner teilnehme. Als mir das bewusst geworden ist, musste ich kurz schmunzeln und verschwendete danach keinen Gedanken mehr daran; fühlte mich sogar richtig gut dabei, weil es mir nichts mehr ausmachte.

Das Dinner fand übrigens in einem neu gebauten Restaurantteil statt. Ganz besonders haben mir die imposanten Lampen gefallen. Die haben echt ein ganz tolles Ambiente gezaubert.

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Eine weitere Neuerung überraschte mich morgens beim Frühstück. Denn auch der Frühstücksraum wurde komplett neu gebaut und gestaltet. Das Buffet war wie schon beim letzten Mal super vielfältig und ließ keine Wünsche offen. Mein absolutes Highlight waren dieses Mal die Entsafter. Man konnte sich aus bereitgestelltem Obst und Gemüse ganz frisch und nach eigenem Belieben einen Saft selbst herstellen –  Hammer!!

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Da ich niemand bin, der den ganzen Tag nur rumliegen und relaxen kann – schon gar nicht alleine – sondern immer auch gerne etwas erlebe, habe ich mir für den Urlaub ein paar Ausflugsziele ausgesucht. Eigentlich hatte ich eine Pferdekutschenfahrt geplant, die fand jedoch aufgrund der Lawinengefahr leider nicht statt. Stattdessen habe ich mir den Lechfall, ganz in der Nähe des Hotels, angesehen. Echt beeindruckend welche Wassermassen dort herunterkamen.

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Anschließend bin ich noch nach Österreich/Tirol zur Highline179 gefahren – das ist die längste Fußgängerhängebrücke der Welt. Höhenangst habe ich zum Glück keine, wobei es in der Mitte dann doch etwas wackelig wurde. Aber der Ausblick war echt traumhaft.

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Am nächsten Tag ging es für mich dann wieder nach Österreich, ins Tannheimer Tal, diesmal zum Snowboarden und zum Skifahren. Das Skigebiet ist nur etwa dreißig Autominuten vom Hotel entfernt. In der unmittelbaren Umgebung des Hotels gibt es auch mehrere Skigebiete, jedoch war die Schneegarantie zu diesem Zeitpunkt in Österreich höher. Falls man keine Skiausrüstung besitzt oder dabei hat, kann man sich diese in der Nähe des Hotels bzw. in jedem Skigebiet ausleihen. Ich habe mir zunächst ein Snowboard ausgeliehen, weil ich mir vorgenommen hatte, endlich mal das Snowboarden auszuprobieren. Sportliche und moralische Unterstützung leistete mir an  an diesem Tag ein lieber Mitarbeiter des Hotels, den ich zufällig beim Frühstück kennengelernt habe. Gemeinsam wagten wir uns an das Projekt Snowboarden und sind – völlig todesmutig und blauäugig – mit dem Lift direkt auf den allerhöchsten Berg gefahren.

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Was wir uns damit eingebrockt hatten, bemerkten wir erst in dem Moment, als wir uns zum ersten Mal das Snowboard anschnallten. Auf den ersten fünf Metern haben wir uns gefühlt bestimmt zwanzig Mal auf den Hintern gesetzt. Aber wir hatten eine Menge Spaß und konnten gut über uns selbst lachen. Und immerhin: nach ein paar Stürzen hatten wir den Dreh irgendwann raus und sind sogar mal mehrere Meter unfallfrei den Berg heruntergekommen. Das war ein tolles Erfolgserlebnis.

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Gegen Mittag haben wir unsere Snowboards dann aber gegen Skier getauscht und sind damit noch bis zur letzten Liftfahrt in der Sonne unterwegs gewesen – einfach traumhaft.

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Obwohl alles so toll und lustig war, hat dieser Ausflug hat ganz schöne körperliche Spuren an mir hinterlassen. Von den ganzen Stürzen taten mir die Knochen und Muskeln richtig weh. Deshalb schrieb ich mir für den letzten Tag ein ausgiebiges Wellnessprogramm auf meinen Tagesplan. Ich war in der Sauna, schwimmen, habe im neuen Ruhehaus relaxt und ein Buch gelesen. Das neue Ruhehaus ist einer meiner absoluten Lieblingsplätze im Hotel König Ludwig. Dort hängen über hundertzwanzig Stränge mit Swarovski-Kristallen. Echt beeindruckend sooooo viel Glamour, vor allem am Abend war das ein wunderschöner Anblick.

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Ein weiteres Highlight an meinem letzten Tag war der Besuch in der Showküche der Lilienlounge; übrigens auch eine tolle Neuerung seit meinem letzten Besuch. Ich durfte richtig ‚hinter die Kulissen‘ schauen und wurde vom Chefkoch persönlich bekocht. Es gab einen vegetarischen Avocado-Wrap. Vielen lieben Dank an dieser Stelle noch mal an das liebe Team aus der Küche und von der Bar. Es war ein toller Ausklang für (m)einen perfekten Urlaub.

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Rückblickend muss ich sagen, dass alleine Urlaub machen für mich eigentlich nie eine Option war. Doch nach dieser Erfahrung kann ich jedem empfehlen, sich mal ein paar Tage  alleine zu gönnen.. mal nur an sich und seine eigenen Bedürfnisse zu denken und sich wirklich mal nur mit sich selbst beschäftigen. Alleine nimmt man seine Umgebung und die Menschen ganz anders wahr. Man achtet viel bewusster auf das, was neben einem passiert, weil man nicht immer durch seine Begleitung abgelenkt ist. Ich lernte in dieser Zeit so viele tolle Menschen kennen, führte so viele spontane gute Gespräche und nahm auch mich selbst ganz anders wahr, achtete viel intensiver auf meine Bedürfnisse und darauf wie es mir gerade geht und worauf ich Lust habe. Natürlich muss dabei auch das Umfeld stimmen, man muss sich wohl fühlen. Hierfür kann ich das Hotel König Ludwig bestens empfehlen. Die herzliche Atmosphäre und das komplette Ambiente passen einfach. Ich freue mich schon riesig auf meinen nächsten Besuch dort und ich bin gespannt, welche Neuerungen diesmal auf mich warten. Während eines Gespräches beim Abendessen sagte ein Gast zu mir:

Weißt du, wir sind jetzt schon zum sechsten Mal hier und es wird einfach nicht langweilig. Jedesmal gibt es irgendetwas Neues hier zu entdecken und wir sind immer wieder erstaunt darüber, welche tollen Sachen sich die Hotelbesitzer wieder haben einfallen lassen.“

IMG_0305In diesem Sinne sage ich ganz herzlich DANKE an das liebe Team vom Hotel König Ludwig – ganz besonders an Herrn Lingenfelder, an Juliane für die tolle Organisation und an Jonas für den schönen Tag im Schnee 🙂 Bis ganz bald..

♡ JULIANE

Traumhafte Wellnesstage im König Ludwig Hotel

Ende Mai hatte das König Ludwig Wellness & Spa Ressort meinen Schatz und mich nach Schwangau im Allgäu zu einem Kurzaufenthalt eingeladen. Wir haben dort drei wunderschöne, erholsame Tage verbracht und wurden mit tollen Wellnessanwendungen sowie leckerem Essen verwöhnt.

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Unsere Suite.

Da wir zuvor ein paar Tage im Bio- und Wellnesshotel Stanglwirt waren (Bericht hier), hatten wir eine relativ kurze Anreise. Im Hotel angekommen wurden wir sehr herzlich in Empfang genommen und von einer lieben Mitarbeiterin zu unserer Suite begleitet. Wir waren im „Panoramahaus Fernblick“ in der 64qm großen Suite „die Träumerei“ untergebracht.

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Schon beim Öffnen der Türe und dem ersten Blick in die Suite, war mir die Bedeutung des Namens sofort ersichtlich. Die Wände in der Suite bestanden komplett aus Glas, sodass man von der Eingangstür aus über den Balkon kilometerweit in die Ferne schauen konnte – ein Traum. Sogar aus der Badewanne und der Sauna heraus hatte man einen super Blick in die Natur und auf die Berge.

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Die komplette Einrichtung war sehr modern und schick. Meine Highlights waren die Panoramasauna und der Kamin, den man per Knopfdruck ganz einfach anschmeißen konnte.

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Das Essen.

Nachdem wir unsere Suite genauestens inspiziert, unsere Koffer ausgeräumt und uns ein wenig ausgeruht hatten, machten wir uns auf den Weg zum Abendessen in das Hotelrestaurant. Während unseres Aufenthaltes wurden wir in Halbpension verpflegt. Am Abend gab es ein 5 Gänge-Dinner, bei dem man Vorspeise, Suppe, Hauptgericht und Dessert von der Karte wählen durfte. Besonders gefreut hat mich, dass auch immer eine vegetarische Variante zur Auswahl stand.

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Das Essen war wirklich suuuuper lecker. Jedes einzelne Gericht wurde mit viel Liebe zum Detail ganz toll angerichtet und dekoriert. Mein Lieblingsgang war der Petersilien-Ricotta-Knödel mit Limburger an Kräuterseitlingen.

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Nach dem Dinner haben wir den Abend in der Lilien Lounge & Bar mit einem leckeren Cocktail und Snacks ausklingen lassen, bevor wir müde und satt mit einem Kaminfeuer in unser bequemes Bett gefallen sind.

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Am nächsten Morgen haben wir erst mal ausgeschlafen, da man bis 10:30 Uhr frühstücken konnte. Das Frühstück wurde als Buffet serviert. Es gab frisches Brot und Brötchen, Obst, Müsli, Wurst und Käse, Quark, Joghurt, Ei, Marmelade, Honig etc. –  einfach alles, was ein leckeres Frühstück für einen guten Start in den Tag ausmacht. Außerdem wurde ein typisch bayrisches Weißwurstfrühstück mit süßem Senf und Obatzda angeboten.

Wellness.

Nach unserem Frühstück am ersten Tag bekamen wir eine gemeinsame Wellnessanwendung, den „Königstraum“, im Ludwig SPA. Dies war eine sogenannte Aurum Manus Ganzkörpermassage, bei der wir mit warmen Edelsteinen und einem duftenden Öl bei entspannender Musik massiert wurden. Die Massage fand in einem großen PrivateSpa-Bereich mit Aroma-Dampfbad, Paarwhirl-Wanne und Wasserbett statt, welchen wir anschließend noch eine Stunde lang alleine benutzen durften.  Dazu wurde uns eine große Platte mit frischem Obst und Getränke serviert.

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Den restlichen Tag haben wir im über 3000qm großen Wellness- & Spa-Bereich des Hotels verbracht. In diesem gab es zwei Pools, einen Sportpool im Außenbereich sowie ein Hallenbad mit Massageanlagen und Strömungskanal. Außerdem haben wir die verschiedenen Saunas sowie die Schwitz- und Relaxattraktionen ausprobiert. Unsere Lieblingssauna war die „Ludwig Schwitzalm“, eine wunderschöne finnische Sauna im Außenbereich mit Panoramablick.

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Die Zeit zwischen den einzelnen Saunagängen haben wir am Schwanensee oder in einem der Ruheräume verbracht.

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Die Atmosphäre.

Was uns während des Aufenthaltes im König Ludwig Hotel ganz besonders auffiel, war eine extreme Ruhe – ob beim Essen, auf den Gängen oder im Wellnessbereich. Dadurch konnten wir schon ab der ersten Minute an unser Urlaubs- und Wellnessfeeling anknüpfen, welches wir aus dem Stanglwirt mitgebracht haben. Natürlich haben dazu auch die freundlichen Mitarbeiter beigetragen, die uns so herzlich empfangen und, die im Restaurant oder im Spa-Bereich für unser Wohlbefinden gesorgt haben. Ganz besonders schön fanden wir auch, dass wir am letzten Tag über die eigentliche Zeit hinaus bis zur Abreise in unserer Suite bleiben durften. So konnten wir am Vormittag noch den Wellnessbereich benutzen und am Nachmittag unseren Urlaub mit einem wundervollen Ausflug zum Schloss Neuschwanstein, welches gerade mal 5 Autominuten vom Hotel entfernt war, abschließen.

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Vielen Herzlichen Dank dafür an das liebe Team und auch ganz besonders an Juliane für die tolle Organisation sowie an Florian Lingenfelder. Wir freuen uns schon sehr auf unseren nächsten Besuch bei euch!

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♡ JULIANE

Erneut zu Gast beim “Stanglwirt”

Letzte Woche war ich zum zweiten Mal zu Besuch im Bio- und Wellnesshotel Stanglwirt in Tirol. Es waren wieder ein paar wirklich wunderschöne, erholsame Tage, die ich dort mit meinem Freund genießen durfte. Wir hatten traumhaftes Wetter, eine super schöne Suite, leckeres Essen… einfach eine ganz tolle Zeit.

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Im Herbst letzten Jahres habe ich schon einmal einen Mädelstrip in den Stanglwirt gemacht (hier geht’s zum Bericht). Deswegen wusste ich auch genau was mich dort erwarten würde und freute mich schon seit Wochen auf unseren Urlaub. Je näher der Abreisetag rückte, desto länger wurde die Liste der Dinge, die ich meinem Freund unbedingt zeigen und mit ihm unternehmen wollte. Zeitweise hatte ich sogar die Befürchtung, dass ich mit meiner Schwärmerei vielleicht etwas übertreibe und er meine Begeisterung möglicherweise nicht teilen würde – aber damit lag ich völlig daneben.  Wir fühlten uns von der ersten Minute an super wohl… wirklich einfach „Daheim beim Stanglwirt“, anders kann man es nicht ausdrücken.

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Unsere Suite.

Nach einer herzlichen Begrüßung und einem Gläschen Kaiserwasser an der Hotelrezeption, wurden wir von einer Mitarbeiterin in unsere Suite geführt, in der bereits leckere Snacks und eine Flasche Stanglwirt-Sekt auf uns warteten.

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Dieses Mal haben wir in der 65qm großen Kaiserbogen Juniorsuite gewohnt. Wir hatten ein schönes Wohnzimmer mit einem Kamin, ein gemütliches Schlafzimmer, ein super tolles Tageslichtbad – mein persönliches Highlight – mit einer Eckbadewanne und einem riesigen Balkon.

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Noch bevor ich meine Taschen ausgepackt hatte, habe ich die Badewanne angeschmissen und ein Bad in der durch das Fenster scheinenden Sonne genossen – eine wahre Wohltat nach der langen Fahrt.

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Auf unserem Balkon mit Blick über die gesamte Außenanlage des Hotels, welcher sowohl vom Schlafzimmer als auch vom Wohnbereich aus zugänglich war, haben wir jeden Abend gesessen und die letzten Stunden des Tages gemütlich ausklingen lassen.

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Das Essen.

Ein weiteres Highlight, worauf ich mich schon sehr gefreut habe, war natürlich das super leckere Essen. Wir hatten während unseres Aufenthaltes Verpflegung in Halbpension. Diese bestand aus einem reichhaltigen Frühstücksbüffet und einem 8-Gänge-Abendmenü.

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Jeder einzelne Gang des Dinners war wirklich immer mit viel Liebe zum Detail angerichtet und hat hervorragend geschmeckt. Auch das Frühstücksbuffet war sehr vielfältig. Es gab nicht nur frisches Obst, verschiedene Müslis, Brötchen und Brot, Säfte, Wurst, Käse, Gemüse, Ei, Gebäck, sondern sogar Besonderheiten wie frischen Honig aus der Wabe oder Austern… einfach alles, was man sich nur vorstellen und wünschen kann.

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Beauty & Wellness.

Über das vielfältige Wellnessangebot habe ich in meinem letzten Urlaubsbericht schon einiges geschrieben. Auch dieses Mal haben wir die meiste Zeit draußen in der Sonne genossen und die Pools zur Abkühlung genutzt. Gegen Abend haben wir dann noch den ein oder anderen Saunagang eingelegt, bevor wir uns für’s Dinner fertig gemacht haben.

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An meinem ersten Vormittag im Hotel wurde ich von Frau Dr. Barbara Sturm zu einer ganz besonderen Gesichtsbehandlung, “Hollywoods Secret“, in den Spa-Bereich eingeladen. Ich habe eine kollagenstimulierende Gesichtsbehandlung mit Mesotherapie erhalten. Klingt erst mal ganz unspektakulär, oder? Die Überraschung kam zum Schluss….

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Zuerst wurde mein Gesicht gereinigt, gepeelt, ausgedampft und massiert. Während der Massage kündigte mir die liebe Mitarbeiterin dann an, dass sie im nächsten Schritt die Mesotherapie anwenden würde und erklärte mir, was das eigentlich ist. Mit einer ganz sanften und beruhigenden Stimme schilderte sie, dass sie gleich 2 Ampullen Hyaluron mit mehreren hundert kleinen Nadeln in mein Gesicht einarbeite. Kleiner Schock…, damit hatte ich natürlich nicht gerechnet. Aber zu meiner großen Überraschung, hat das ganze Verfahren überhaupt nicht wehgetan und ich fand es wirklich interessant sowas mal erlebt zu haben. Meine Haut hat sich danach super gut und frisch angefühlt – ich würde das jederzeit wieder machen. Danke noch mal an Dr. Barbara Sturm und das liebe Spa-Team <3

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Die Lipizzaner.

Der Stanglwirt hat ein eigenes Lipizzanergestüt und eine Reitschule. Schon bei meinem letzten Besuch habe ich mich in die wunderschönen Tiere verliebt. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich dieses Mal eines der Tiere füttern und sogar reiten durfte.

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Die Atmosphäre.

Nach dem letzten Aufenthalt ist mir eines noch mal ganz besonders bewusst geworden: das Essen, die Zimmer, der Wellnessbereich… all diese Dinge sind im Stanglwirt wirklich überragend. Aber dieses Gefühl und diese Freude, die man während der Zeit dort empfindet, wird zu einem ganz großen Teil durch die Mitarbeiter beeinflusst. Man fühlt sich, egal an welchem Ort, jederzeit willkommen, wird freundlich angelächelt und gegrüßt – auch, wenn man zum fünften Mal an der gleichen Reinigungskraft auf dem Flur vorbeikommt, weil man etwas im Zimmer vergessen hat. Das Motto “Daheim beim Stanglwirt” wird dort richtig gelebt, das merkt man und das macht Spaß!!

<3 Danke dafür an das gesamte Stanglwirt-Team <3 Sehr gerne möchten wir uns auch noch mal bei Ramona für die super Organisation bedanken. Es war schön, dich wiederzusehen <3 Danke auch noch an die liebe Maria. Wir haben uns gefreut, dich kennenzulernen <3

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Bis ganz bald mal wieder,

♡ JULIANE

Mein Urlaub im Robinsonclub “Kyllini Beach”

„Zeit für Gefühle“ – das Motto der Robinson-Family nehmen sich die Mitarbeiter im griechischen Club Kyllini Beach definitiv zu Herzen und sorgen so für eine unvergessliche Urlaubszeit. Wie ihr vielleicht auf Instagram mitbekommen habt, waren meine beiden lieben Freundinnen und ich vor kurzem eine Woche in diesem Club. Wir sind absolut entspannt, gebräunt, mit tollen Eindrücken und vollen Bäuchen wieder zu Hause angekommen. Die Angebote des Clubs waren in jeglicher Hinsicht so vielfältig und umfangreich, dass absolut keine Wünsche offen blieben – so muss Urlaub sein!

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Essen.

Die Anlage hatte zwei Restaurants: ein Hauptrestaurant mit Frühstücks-, Mittags- und Abendbuffet sowie ein Spezialitätenrestaurant, in dem man entgeltlich (12€/Person) am Abend ein 5-Gänge-Dinner genießen konnte. In das Hauptrestaurant war der für den Robinsonclub typische WellFood*-Bereich integriert. In diesem wurden zu jeder Mahlzeit drei Gänge auf Grundlage der speziellen Ernährungsform in Buffetform serviert.

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Zusätzlich gab es an der Bar am Swimmingpool eine Bistroline, auf der am Nachmittag Kuchen angeboten wurde. Das Essen war wirklich jeden Tag super vielfältig und abwechslungsreich … manchmal bekommt man in Hotels ja immer die gleichen Dinge zu essen, nur anders zubereitet 😀 #werkennts? … Das war hier definitiv nicht der Fall. Ganz im Gegenteil: ich war zum ersten Mal in meinem Leben froh darüber Vegetarierin zu sein, sonst wäre ich bei dem Versuch von allem „nur ein kleines bisschen“ zu probieren vermutlich geplatzt. Auch geschmacklich und qualitativ war das Essen von erster Klasse. #foodheaven

* WellFood ist eine spezielle Ernährungsform in den Robinson-Clubs, die sich dadurch auszeichnet, dass alle Speisen ausgewogen, eiweißreich, kohlenhydratbewusst und aus überwiegend regionalen Zutaten zubereitet werden. Die  bewusste Ernährung soll Energie und Balance für den Körper liefern, gesünder machen und das allgemeine Wohlbefinden steigern.

Frühstück: Mein absolutes Food-Highlight des Urlaubs war die Müslibar zum Frühstück – der Hammer!! Es gab eine riesengroße Auswahl an verschiedenen Müslis und Flakes, die man mit frischem sowie getrocknetem Obst, Quark, Joghurt, Nüssen, Pistazien, Honig und diversen weiteren Toppings verfeinern konnte. Daneben gab es auch schon fertige Varianten, wie etwa warmes Porridge oder Bircher-Müsli; außerdem wurde jeden Morgen ein anderer Smoothie sowie frische Säfte angeboten.

Für diejenigen, die im Urlaub nicht so sehr auf gesunde Ernährung achten, sondern mal so richtig schlemmen wollen, gab es frisch zubereitete Waffeln und Pancakes, die man sich mit unterschiedlichen Soßen und bunten Dopings selbst anrichten konnte. Außerdem wurde Version 2eine riesige Auswahl an verschiedenen Broten, Brötchen, Wurst, Käse (sogar Hüttenkäse #yay), Marmelade, Salate und herzhafte Speisen wie Rührei mit Speck serviert. …fast hätte ich noch ein weiteres Highlight vergessen: in der Mitte des Restaurants befand sich ein live-cooking Bereich, in dem zu jeder Mahlzeit vor den Augen der Gäste gekocht wurde. Zum Frühstück konnte man sich einen Teller mit verschiedenem Gemüse, Käse sowie Schinken zusammenstellen und diesen dem Koch überreichen, der daraus ein leckeres Omelette gezaubert hat.

Mittag- und Abendessen: Auch zu diesen beiden Mahlzeiten gab es ein super abwechslungsreiches und vielseitiges Buffet aus mehreren kalten und warmen Gerichten, Antipasti, Salaten, einer Salatbar, Gemüse, Broten, verschiedenen Desserts und Obst. Die Auswahl war so riesig, dass man schon beim Betreten des Restaurants gar nicht wusste, womit man als erstes beginnen soll. Unser VorhabeFullSizeRendern „diesmal wirklich nur 2 Teller“ zu essen scheiterten ungelogen bei jeder Mahlzeit – das Essen war einfach viel zu lecker. Ein absoluter Traum, worüber wir noch heute Morgen gesprochen haben, waren die Pilzravioli mit frischem Parmesan, dicht gefolgt von den Tomate-Chilli-Linguine. Beim Genuss dieser Gerichte haben wir tatsächlich überlegt, wer von uns netterweise einen der Köche hier heiraten sollte, damit wir alle immer so großartig essen können.

Das Besondere am Dinner war außerdem, dass es jeden Abend unter einem anderen Motto stand. Es gab zum Beispiel einen Kräuterabend, einen exotischen Abend und natürlich einen griechischen Abend, immer mit einem passenden Willkommens-Drink.

Was wir auch ziemlich cool fanden war das Barbecue, welches an einem Nachmittag direkt am Pool aufgebaut wurde. Die Mitarbeiter haben vor Ort gegrillt und eine Band spielte daneben live-Musik – das war echt eine sehr entspannte Atmosphäre, super schön!

 

An diesem ganzen Angebot wurde wirklich sehr deutlich, dass im Robinson-Club viel Wert auf eine gesunde und bewusste Ernährung gelegt wird. Das Essen war immer frisch, geschmacklich perfekt, hatte eine super Qualität und alles war sehr liebevoll angerichtet. Ich würde behaupten, dass egal welche Ernährungsform man bevorzugt, ob vegetarisch, kohlehydratarm, eiweißreich, fettreduziert, lactosefrei, glutenfrei oder allesesser (…), wirklich jeder Gast bei diesem Angebot etwas passendes für sich gefunden hätte. Zudem thumb_IMG_1046_1024hatte man immer die Möglichkeit, sich entweder komplett „clean“ zu ernähren oder so richtig zu schlemmen. Vor allem beim Dessert fiel uns diese Entscheidung oft nicht leicht. Das Angebot an Kuchen, Törtchen, Cremes, Eis, selbst gemachten Pralinen und Gebäck war einfach jedes Mal zu verlockend. So endete das Vorhaben „ich hol uns noch einen Teller Melone“ nicht selten mit einem Stück Erdbeer- oder Schokoladenkuchen.

Jetzt ist der Bericht über das Essen nun doch länger geworden als geplant, aber bei diesem Angebot mit so vielen Highlights wollte ich euch natürlich nichts vorenthalten. #werhatjetzthunger?

Sport & Aktivitäten.

Bei dem ganzen Essen war es wirklich super, dass ein riesengroßes Sportprogramm angeboten wurde. So konnten wir uns auch im Urlaub fit halten und die überschüssig aufgenommen Kalorien sofort wieder verbrennen. Den ganzen Tag über fanden verschiedene Kurse statt; man konnte aber auch im Fitnessstudio für sich alleine trainieren oder auf den Sportplätzen mit den anderen Gästen ein Match austragen.

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Passend zum WellFood gab es das Wohlfühlprogramm WellFit, bestehend aus Einzeltrainings und Gruppenkursen. Hier konnte man sich seinen ganz persönlichen Trainingsplan entweder selbst zusammenstellen oder von einem der WellFit-Robinsons zusammenstellen lassen. Zum WellFitkonzept gehörte ein Fitnesstudio im Style eines griechischen Tempels und ein Open-Air-Bereich mit Spinningrädern und Rudergeräten, von dem aus man mit direktem Meerblick trainieren konnte. Außerdem gab es verschiedene Kurse, wie zum Beispiel AquaFit, BodyStyling, Step und HotIron oder man konnte auf der Body&Mind-Plattform an einer Runde Yoga oder Pilates teilnehmen.

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Was mir super viel Spaß gemacht hat, war der Wassersport. Wir haben uns an einem Morgen Stand-up Paddling Boards ausgeliehen. Den netten Hinweis bei der Einweisung, dass das Meer an diesem Tag eigentlich viel zu unruhig dafür sei, haben wir einfach ignoriert und es tapfer ausprobiert. Trotz des starken Windes, habe ich es tatsächlich ein paar Mal geschafft auf dem Board zu stehen. Am Ende wurde es mir jedoch von einer riesigen Welle unter den Füßen weggezogen und ich bin schön im Meer gelandet. Was soll‘s – es hat super viel Spaß gemacht und unsere Zuschauer am Strand hatten einiges zu Lachen, wie uns später am Abend berichtet wurde. Neben dem Stand-up Paddling gab es, bei Vorlage des notwendigen Scheines, einen kostenlosen Verleih von Katamaran- und (Wind-)Surfmaterial. Falls man dafür keine Berechtigung besaß, konnte man diese vor Ort erwerben oder an einem Anfänger-Schnupperkurs teilnehmen.

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Rechts neben dem Eingang des Hotels befand sich ein großer Sportpark mit 10 Asche-Tennisplätzen und drei Beachvolleyballfeldern. Es gab außerdem einen super schönen Kunstrasen-Soccerplatz und eine Bogenschießanlage mit bis zu 70m langen Bahnen. Alle Plätze konnte man entweder eigenständig oder bei von den Robinsons täglich angebotenen Spielen und Wettbewerben nutzen. Mich hat an einem Nachmittag ein Gast gefragt, ob ich an einer Ruderchallenge mit in seinem Team antrete. Man musste in 4er-Gruppen gemeinsam 4000m auf Zeit rudern und das schnellste Team konnte eine viertägige Reise in einen Robinsonclub gewinnen. Ich war natürlich sofort dabei – leider haben wir nur den dritten Platz von immerhin 8 Gruppen gemacht. Aber wir hatten trotzdem Spaß, obwohl es echt anstrengend war.

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Direkt am Strand konnte man in der Bikestation BMX Räder entgeltlich ausleihen oder sich für eine Mountainbiketour durch Dünenlandschaften, idyllische Dörfer und wilde Bergwelten anmelden.

Wellness.

Im Club gab es ein WellFit-Spa mit finnischer Sauna und einem kleinen FKK-Außenbereich zum nahtlosen Bräunen. Außerdem konnte man verschiedene Anwendungen, z.B. Massagen, entgeltlich buchen.

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Team.

Cluburlaub… entweder man liebt oder hasst ihn. Ich selbst hatte vor diesem bereits 2 Cluburlaube, auf Ibiza und in der Türkei, hinter mir – das war allerdings über 10 Jahre her und ich habe ihn mit meiner Familie verbracht. In Erinnerung an diese beiden Urlaube, machte ich mir natürlich vorab schon einige Gedanken darüber, was uns bei den Robinsons erwarten würde. Auf nervige Animateure, die einen zu peinlichen Spielen auffordern hatte ich nämlich im Urlaub absolut keine Lust. Umso überraschter war ich, dass meine Bedenken völlig umsonst waren. Die Atmosphäre im Club war so entspannt und die Mitarbeiter ausnahmslos freundlich und immer gut gelaunt. Vielen Dank an das liebe Team!

Ganz besonders möchten wir uns noch bei Nina, Flo, Jule und Jörg für die tolle Zeit im Robinonclub Kyllini Beach bedanken!

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♡ JULIANE

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